Man soll die Feste feiern wie sie fallen…

In meinem letzten Beitrag habe ich erzählt, dass ich mein Tiny House mit Hilfe einer von mir gesetzten Deadline endlich abschließen konnte. Schon spannend, was ein bisschen (eigen-)Druck bei mir bei mir bewirkt. Speziell wenn es nicht einfach nur ein x-beliebiges Datum ist, sondern das Datum der Hauseinweihungsparty!

Seit einiger Zeit habe ich mich mit unterschiedlichen (Projekt-)Lebenszyklen beschäftigt, und speziell Dragon Dreaming und die natürlichen Zyklen des Medizinrades haben mich in ihren Bann gezogen. Bei Dragon Dreaming zum Beispiel gibt es 4 wiederkehrende Phasen:

  1. Träumen
  2. Planen
  3. Handeln
  4. Feiern

Die letzte Phase – das Feiern – beinhaltet sowohl das Zurücktreten und das vollendete Stück (oder Errungenschaft) zu betrachten, als auch Reflektieren was man anders oder besser hätte machen können, aber im Speziellen wichtig in dieser Phase ist natürlich das Feiern selbst. Es wird als wesentlicher Teil des Projektabschlusses gesehen, der leider sehr oft in der heutigen Zeit vergessen oder als nicht so wichtig abgetan wird.

Ich hätte schon fast auf diesen wichtigen Schritt vergessen, aber nachdem ich schon so vielen Menschen von meinem Häuschen und der geplanten Hauseinweihungsfeier erzählt hatte, musste ich sie wohl oder übel auch wirklich veranstalten. Es war eine tolle Party, die es mir erlaubt hat, mein Ergebnis erst richtig zu realisieren, und stolz darauf zu sein, was ich geschafft hatte. Erst mittendrin im Feiern ist mir aber bewusst geworden, wie wichtig genau dieser Schritt für mich war.

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